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Christuskirche

Christuskirche Wehingen

Im Bereich der Evangelischen Kirchengemeinde Wehingen gibt es nur eine einzige evangelische Kirche, die Christuskirche. Sie wurde 1962 erbaut und steht in Wehingen. Direkt daneben steht das Pfarrhaus, mit den Büros, Gemeinde- und Jugendräumen.

Eine eigene Kirche

Richtfest der Christuskirche 1961

"Bitte besuchen Sie den Gottesdienst am nächsten Sonntag nicht!" konnte man auf dem Handzettel lesen, der 1960 an die Besucher des Gottesdienstes im Gemeindesaal ausgegeben wurde, um auch anderen Gemeindemitgliedern einmal Platz bei einem Gottesdienst zu gewährleisten.
Der enge Raum machte die Feier des Gottesdienstes zum Problem. An Festtagen mussten die Türen ausgehoben werden, die Menschen saßen im Gang, im Amtszimmer und die Treppen hinauf bis zur Pfarrerswohnung. Viele mussten umkehren. Seit 2 Jahren wurde die Fronhofer Kirche restauriert, so dass ein Ausweichen nicht möglich war. Der Bau einer Kirche wurde immer dringlicher.
Am 11. März 1961 begannen die Bauarbeiten nach den Plänen von Architekt Dr. Walter Ruff, Degerloch, der auch bereits das Pfarrhaus geplant hatte. An Christi Himmelfahrt wurde die Grundsteinlegung vorgenommen. In Anwesenheit von Dekan Stichler, Tuttlingen, wurden der Urkunde eine Tageszeitung, das Evangelische Gemeindeblatt und Geldmünzen beigelegt. Schon am 15. September konnte das Richtfest gefeiert werden. 4 neue Glocken wurden am 3. September 1962 geweiht, und am 18. November 1962 zog die Festgemeinde unter dem Geläut der 4 Glocken in das neue Gotteshaus.

Besonderheiten der Wehinger Christuskirche

Altar der Christuskirche

Architektonisch ist sie ein Beispiel der Aufbruchstimmung der 60er und 70er Jahre: nicht Kopie klassischer Vorbilder, sondern eine Mischung aus ästhetischer Schönheit und Schlichtheit.
Der Kirchenturm besitzt eine Natursteinfassade. Der Kirchenbau ist nicht wie die meisten katholischen Kirchen in den Pfarrgemeinden in Ost-West-Richtung, sondern wie die Heilig-Kreuz-Kirche Gosheim in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Das Prinzip "ex oriente lux" (das Licht kommt von Osten) der alten Kirchen wurde hier durch Lukas 13,29 ergänzt: "Und es werden kommen vom Osten und Westen, vom Norden und vom Süden, die zu Tische sitzen werden im Reiche Gottes." Das spitz zulaufende "Zeltdach" mit einer Decke aus Limba-Holz und reliefartigem Aussehen erinnert an das Nomadenzelt / die Stiftshütte als Ursprung christlich-jüdischer Gotteshäuser. Das Altarkreuz aus massivem Holz zeigt nur angedeutete Abdruckspuren des Gekreuzigten als Hinweis auf den Auferstandenen.

Die Glocken

Die Glocken

Die Kirche besitzt 4 Glocken (Fa. Kurtz, Stuttgart)

Betglocke (gis') mit Matthäussymbol: 560kg, Durchmesser 0.97m; "Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallet" (Mt 26,41)

Kreuzglocke (ais') mit Markussymbol: 400 kg, Durchmesser 0,86m (gestiftet durch Fa. Groz-Beckert, Albstadt-Ebingen): "Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele" (Mk 10,45)

Schiedglocke (cis') mit Lukassymbol: 230kg, Durchmesser 0,73m; "Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt" (Lk 24,29)

Taufglocke (dis') mit Johannessymbol: 165kg, Durchmesser 0,65m (gestiftet von Fam. Haller, Wehingen); "Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, dass wir Gottes Kinder sollen heissen" (1Joh. 3,1)

Die Orgel

Die Orgel

Am 27. Juni 1976 wurde die heutige Orgel eingeweiht. Unter Mitwirkung vom Kirchenmusikdirektor Gerhard Rehm hatte man sich für eine einmanualige Kleinorgel der Orgelbauwerkstätte Peter Vier, Friesenheim-Oberweier, entschieden.

Sie besitzt 6 Register:

Gedackt 8'
Prinzipal 4'
Oktave 2'
Mixtur 2' 3-fach
Quinte 22/3'
Cornett 3-fach / Pedal: Subbaß 16'